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COVID-19: Informationen für Unternehmen

Laufend aktualisierte Informationen übrer die Covid-19-Situation für Unternehmerinnen und Unternehmer aus Oberrieden


Ab Donnerstag 27.8.20 herrscht im Kanton Zürich Maskenpflicht in den Läden. 



Ab dem 11. Mai wird der Lockdown schrittweise gelockert. Auf dieser Seite werden wir weiterhin und regelmässig für Unternehmen relevante Informationen betreffend COVID-19 veröffentlichen. 

Für Unterstützungsanträge der Gemeinde meldet euch bitte gemäss untenstehenden Informationen direkt bei der Gemeindeverwaltung. 


Für sonstige Fragen, Anregungen oder Hinweise kontaktiert uns bitte über info@strategic-expansion.com


  • KGV Zürich, 17.4.2020

Bundesrat beschliesst: Ausdehnung des Anspruchs für Selbständige / schrittweise Lockerung der Massnahmen für KMU

Wir informieren Sie über die Beschlüsse des Bundesrates vom Donnerstag, 16. April 2020. Dieser hat eine Ausdehnung des Anspruchs auf Corona-Erwerbsersatz auf alle betroffenen Selbständigerwerbende beschlossen. Weiterhin hat er erste Lockerungen der bisherigen Massnahmen beschlossen, welche auch die KMU betreffen. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich hat den Beschluss des Bundesrates mit einer Medienmitteilung kommentiert.

Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Selbständigerwerbende: Ausdehnung des Anspruchs auf Corona-Erwerbsersatz

Durch die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind zahlreiche Selbständigerwerbende mit Erwerbseinbussen konfrontiert, obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist. Die bisher beschlossenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Bekämpfung des Coronavirus enthalten für sie keinen Ausgleich, was zu existenziellen Schwierigkeiten führen kann. Um Härtefälle zu vermeiden, weitet der Bundesrat den Corona-Erwerbsersatz auf Selbständigerwerbende aus, die indirekt von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind. Voraussetzung ist, dass ihr AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10 000 Franken, aber 90 000 Franken nicht übersteigt.

Anspruchsberechtigt können beispielsweise Taxifahrer, Hoteliers, Kameraleute, Lieferanten oder Physiotherapeuten sein.

Die Entschädigung ist, wie die bereits bestehende Corona-Erwerbsausfallentschädigung, auf 196 Franken pro Tag, also auf 5'880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die Ausgleichskassen können unrechtmässig bezogene Leistungen zurückfordern.

Die Anmeldung/Auszahlung erfolgt über Ihre AHV-Ausgleichskasse.

Der KGV wird bis Anfang nächster Woche alle nötigen Informationen  zusammentragen und auf www.kgv.ch veröffentlichen.

Bundesrat übernimmt Forderungen der Gewerbeverbände
Die Ausdehnung der Corona-Erwerbsersatz auf alle betroffenen Selbständigerwerbende war eine Forderung des KGV/sgv, welche durch den sgv beim Bundesrat mit Vehemenz eingefordert wurde. Das dies nun beschlossen wurde, ist ein Erfolg für die Gewerbeverbände.

Lockerungen der Massnahmen ab dem 27. April 2020

Betrifft: Einrichtungen, die nur eine geringe Anzahl direkter Kontakte aufweisen, Schutzkonzepte einfach umsetzen können und keine bedeutenden Personenströme verursachen. Die Massnahmen im stationären medizinischen Bereich werden gelockert, Spitäler dürfen wieder alle Eingriffe vornehmen. Ebenso können ambulante medizinische Praxen ihren normalen Betrieb wiederaufnehmen und wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen.

Konkret: Dazu gehören unter anderem Praxen für Zahnmedizin, Physiotherapie und medizinische Massage. Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt können ebenfalls wieder öffnen, zum Beispiel Coiffeurgeschäfte, Massagepraxen, Tattoo-Studios und Kosmetiksalons. Geöffnet werden auch Bau- und Gartenfachmärkte sowie Gärtnereien und Blumenläden. Zudem können auch unbediente öffentliche Einrichtungen wie Solarien, Autowaschanlagen oder Blumenfelder etc. (Selbstbedienung) geöffnet werden. Voraussetzung für die Öffnung sind Schutzkonzepte, welche auf den Grobkonzepten der Branchen- oder Berufsverbänden beruhen sollten.

Zweite und dritte Etappe: Mögliche Öffnungen ab dem 11. Mai und 8. Juni 2020

In der zweiten Etappe sollen ab dem 11. Mai die obligatorischen Schulen sowie die Einkaufsläden und Märkte wieder öffnen. Den Entscheid darüber will der Bundesrat am 29. April fällen. Am 8. Juni sollen in einem dritten Schritt die Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten dürfen. Gleichzeitig sollen Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, botanische Gärten und Zoos wieder öffnen und das Versammlungsverbot gelockert werden. Die Details zu dieser Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen.

Über weitere Etappen hat der Bundesrat noch keine Beschlüsse gefasst. Ab wann Grossveranstaltungen wieder möglich sein werden, entscheidet er in einer seiner nächsten Sitzungen.

Der sgv und KGV interveniert nun beim Bundesrat, dass dieser willkürliche Entscheid in Bezug auf den Öffnungsfahrplan insbesondere im Detailhandel und Event-/Gastrobereich schnellst möglich korrigiert wird, um zusätzlichen wirtschaftlichen Schaden zu vermeiden. Es soll die Maxime gelten, dass derjenige Betrieb öffnen kann, der die BAG-Vorgaben in Bezug auf Hygiene und sozialer Distanz nachweislich einhalten kann.



Eine Initiative der Raiffeisen: 

Die Solidarität zur Hilfe in der Bevölkerung ist gross. Raiffeisen hilft mit und öffnet seine gemeinnützige Spendenplattform für betroffene KMU. Ab sofort können KMU Projekte kostenlos auf der Crowdfunding Plattform lokalhelden.ch aufsetzen. Über die Plattform können die KMU ihren Kundinnen, Kunden sowie anderen solidarischen Unterstützern Wertgutscheine anbieten und zusätzlich Spendengelder sammeln. Über die Gutscheine werden sofort Einnahmen generiert die helfen, laufende Kosten (ohne die Aufnahme von Krediten) zu decken. Wenn die KMU den Betrieb wieder aufnehmen, können sie die bereits bezahlte Leistung für Ihre Kunden erbringen.

Weitere Informationen auf: http://www.lokalhelden.ch/localsupport



  • Gemeindeverwaltung Oberrieden, 26.3.2020
Link zu Informationen auf Gemeinde-Webseite:  https://www.oberrieden.ch/notfallhilfe-fuer-selbstaendigerwerbende-und-kleinbetriebe

Link zum Online-Fragebogen-Notfallhilfe Gemeindeverwaltung Oberrieden: https://www.oberrieden.ch/sites/oberrieden.ch/files/aktuell/dateien/online-fragebogen_notfallhilfe_coronavirus_1.pdf


  • Gemeinderverwaltung Oberrieden, 25.3.2020 (Medienmitteilung)

 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Oberrieden vom 24. März 2020

 

Gemeinderat beschliesst Massnahmenpaket zur Linderung der Aus- wirkungen der Corona-Krise

 

Der Gemeinderat hat an seiner gestrigen Sitzung ein umfassendes Massnahmenpaket zur Linderung der Auswirkungen der Corona-Krise in der Gemeinde Oberrieden beschlossen. Ziel der Massnahmen ist es, das lokale Gewerbe, Selbstständige und Freischaffende rasch und unbürokratisch zu unterstützen. Damit soll der Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen vermieden und ein Abrutschen in die Sozialhilfe verhindert werden. Die getroffenen Massnahmen sind auf die von Bund und Kanton beschlossenen Hilfspakete abgestimmt. Sie dienen in erster Linie der Überbrückung bis diese operabel sind oder – dort wo es nötig ist – als Ergänzung.

 

Rahmenkredit von 250'000 Franken

Zur Umsetzung der Soforthilfe an Selbstständige, Gewerbebetriebe, Einzelunterne mer, Frei- und Kulturschaffende, Gemeinnützige Organisationen aus den Kultur-, Sozial-, Sport-, Bildungs- und weiteren Bereichen hat der Gemeinderat einen Kreditrahmen von vorerst 250'000 Franken gesprochen. Dieser dient ausschliesslich der Soforthilfe, bis die Massnahmen von Bund und Kanton greifen. Wo es angezeigt ist, dient der Kreditrahmen auch als Ergänzung dazu. Für die Umsetzung wird ein gemischtes Team aus der Verwaltung und dem Gemeinderat eingesetzt.

 

Die rechtliche Grundlage für diesen Beschluss hat der Regierungsrat mit der Ermächtigung vom 20. März gelegt. Darin wird den Exekutiven zur Ergreifung von Notstandsmassnahmen, insbesondere für wirtschaftliche Hilfskredite und zur Abfederung der wirtschaftlichen Belastungen aufgrund der Anordnungen zur Eindämmung des Coronavirus (COVID-19) die Kompetenz zugesprochen, bis und mit Kreditkompetenz der Gemeindeversammlung eigenständig zu beschliessen. In Oberrieden liegt diese Kompetenz bei maximal 1,5 Mio. Franken. Der Beschluss entspricht auch den Emp- fehlungen des GVP und des VZGV.

 

Anlaufstelle für Gesuche ist die Abteilung Gesellschaft. Die Kontaktmöglichkeiten sind auf der Webseite der Gemeinde aufgeschaltet, alle Betriebe und Selbstständigen wer- den umgehend angeschrieben.

 

Zahlungen werden umgehend ausgelöst

 

In der aktuellen Lage ist es entscheidend, dass Unternehmen über die nötige Liquidität verfügen. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, dass eingehende Rechnungen nach deren Prüfung umgehend zur Zahlung freigegeben werden.

Weiter werden ausgehende Rechnungen grundsätzlich mit einer Zahlungsfrist von 120 Tagen ausgestellt. In diesem Punkt gibt es noch Detailfragen zur Umsetzung, die möglichst rasch geklärt werden.


Der vollständige Bericht kann über folgenden Button heruntergeladen werden. 

Kontakt: info@oberrieden.ch

RATSBERB06.pdf

  • KGV Zürich (25.3.2020)

Gesamtübersicht der KMU-Unterstützungsmassnahmen für KGV-Mitglieder. Alle Informationen können über untenstehenden Button heruntergeladen werden. 

Gesamtübersicht Massnahmen für KGV_Mitglieder_25_März2_def.pdf

  • SVA Zürich, Coronavirus: Entschädigung für den Erwerbsausfall (23.3.2020)
Informationen zu den Voraussetzungen, Anträge und Formulare finden Selbständigerwerbende, Arbeitgeber und Angestellte über diesen Link: https://www.svazurich.ch/internet/de/home/produkte/coronavirus-pandemie.html  


  • KGV Zürich (21.3.2020)

Der KGV wird in den nächsten Tagen eine Übersicht erstellen, mit dem Ziel, dass für jedes Mitglied ersichtlich wird, welche konkreten Massnahmen es für ihn/sie gibt und wo man sich melden muss. Wir stellen Ihnen die Übersicht zu, sobald von Bund und Kanton alle Fakten und Ansprechspersonen vorliegen.